Die 1970er Jahre waren für den BSC Young Boys eine Zeit des Wandels und des Aufbruchs. Nach einigen Jahren, in denen die Mannschaft mit Höhen und Tiefen zu kämpfen hatte, sollte das Jahr 1970 ein Wendepunkt werden. Im Schweizer Cup-Finale, das im Letzigrund Stadion in Zürich stattfand, trafen die Young Boys auf den FC Lausanne-Sport, einen starken Gegner, der in der Liga ebenfalls zu den besten Mannschaften zählte.

Die Partie wurde von einer elektrisierenden Atmosphäre begleitet, und die YB-Fans waren zahlreich erschienen, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Von Beginn an zeigten die Young Boys ihren unerschütterlichen Willen, das Spiel zu gewinnen. Die erste Halbzeit verlief jedoch ohne Tore, und es schien, als könnte das Spiel in die Verlängerung gehen.

In der zweiten Halbzeit jedoch änderte sich das Blatt. Mit einem schönen Spielzug gelang es YB, sich eine Chance zu erarbeiten. Der Stürmer, der die Abwehr von Lausanne überlief, erzielte das erste Tor des Spiels. Die Freude unter den YB-Anhängern war grenzenlos, und die Spieler spürten den Druck und die Unterstützung ihrer treuen Fans.

Nach dem Führungstor zog YB sich etwas zurück und versuchte, die Defensive zu stabilisieren. Lausanne drängte auf den Ausgleich, doch die Abwehr der Young Boys hielt stand. In den letzten Minuten des Spiels fiel das entscheidende zweite Tor, das den Cup-Sieg sicherte. Die Spieler feierten euphorisch, als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff und die Young Boys als Schweizer Cup-Sieger küren ließ.

Dieser Sieg war nicht nur ein weiterer Titel in der Vereinsgeschichte, sondern festigte auch den Status von YB als eine der führenden Kräfte im Schweizer Fußball. Die Fans erinnerten sich noch lange an diesen Tag und feierten die Mannschaft, die Leidenschaft und Kampfgeist gezeigt hatte. Der Triumph im Schweizer Cup von 1970 bleibt ein bedeutender Teil der Identität des BSC Young Boys und wird oft in den Gesprächen über die größten Momente des Vereins genannt.